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Wilfried Kasper aus Jever wünscht sich Funktionalität und einfache Handhabung

Frank Glanert
Projektingenieur
Frank Glanert
Projektingenieur

Nach dem Start des Projekts enera Anfang des Jahres, kommen wir mit immer mehr Menschen ins Gespräch. In der letzten Woche haben wir Lars Gruhnert und seine Frau Sabine Meyer vorgestellt. Heute berichten wir aus Jever.

Wir sitzen in der kleinen Küche der Druckerei Kasper in Jever - der „Schaltstelle“ im Unternehmen. „Hier werden am Frühstückstisch die Aufträge für den Tag und die Woche, aber auch Investitionsentscheidungen und Abläufe diskutiert“, erläutert Inhaber und Gründer Wilfried Kasper. Der gebürtige Jeveraner hatte das Unternehmen 1994 aus der Arbeitslosigkeit heraus gegründet. In Sachen Energie hat er ein einfaches Rezept: es muss einfach funktionieren.

Seit über 20 Jahren gibt es also die Druckerei Kasper. Damals wie heute seien Druckereien - als quasi Handwerksbetriebe - wenig attraktiv, meint Kasper. Im Umkreis haben viele das klassische Geschäft aufgegeben oder aufgeben müssen. Kasper macht nach Möglichkeit alles selbst und nimmt dementsprechend keine Aufträge an, bei denen durch zusätzliche Logistik Aufwand und Kosten entstehen.
In manchen Leistungsbereichen wie Buchbindungen findet man erst in Bremen oder noch weiter entfernt einen anderen Anbieter.
In diesem fünfköpfigen Team, zu dem mittlerweile auch zwei seiner Söhne zählen, weiß jeder, ob und wie er mit seiner Tätigkeit an diesem Tag zum Erfolg beiträgt. Transparenz und Vertrauen seien ihm wichtig, so Kasper.

Die Herausforderung liegt in der Informationsflut und der Angebotsvielfalt

Und Investitionen müssen sich ebenfalls rechnen. Und so setzt er darauf, nach und nach spezielle und teils historische Maschinen zu beschaffen und sich ein Stück weit unabkömmlich zu machen. In einer sich immer schneller entwickelnden und arbeitsteiligen Welt wirkt die kleine Druckerei wie ein Kleinod. „Ich habe nicht einmal ein Smartphone“, schmunzelt Wilfried Kasper. „Ich bin ja immer hier oder zu Hause.“

In dem vergleichsweise kleinen Holzbau, den Kasper mehr oder weniger in Eigenregie errichtet und dann nach und nach erweitert hat, schnurren verschiedene Maschinen vor sich hin. Es herrscht eifrige Betriebsamkeit und alle konzentrieren sich auf den aktuellen Job. Dass er mit seinem Betrieb und geringen digitalen Vernetzung eine besondere Rolle einnimmt, ist Kasper durchaus bewusst. Freunde und Bekannte seien vollständig vernetzt. „Ich empfinde die Informationsflut und die Angebotsvielfalt als Überforderung. Warum soll ich mich mit Dingen beschäftigen, die ich nicht brauche“, fragt sich Kasper.

Wenn er an Anwendungen im Bereich Energie oder Automation denke, wünscht er sich Funktionalität und einfache Handhabung. „Smart und intelligent ist doch, was einfach zu bedienen ist und funktioniert“, findet Kasper. Eine entsprechende Anwendung, mit leichter Handhabung und am besten von einem Anbieter vor Ort, dem man Vertrauen entgegenbringen könne, wäre aus Sicht des Unternehmers Kasper optimal.

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