Der Energiewende-Demonstrator 6

Digitalisierung bietet enorme Potenziale

Die in den vorherigen Blogs dieser Serie beschriebenen Veränderungen führen zu einer grundlegenden Transformation des Energiesystems, die sich auf die etablierten Rollen der bestehenden Akteure auswirken wird. Daten und Digitalisierung bilden dabei die Basis für die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle.

Gesamtsystem neu betrachtet

enera schafft durch die neue, andere Betrachtung des Energiesystems, eine extensive Mess- und Kommunikationsinfrastruktur, intelligentes Datenmanagement, stärker und besser genutzte Flexibilität sowie deren Vermarktung auf bestehenden Plattformen, einen deutlich veränderten Blick auf das Gesamtsystem und die Rolle der Energieversorger und Netzbetreiber. Deren Aufgabe wandelt sich nicht nur vom Netzbetreiber zum Energiesystemmanager, sondern bietet noch weit mehr Potenziale.

Daten als „enabler“ für neue Geschäftsmodelle

Die tatsächliche Transformation des Systems wird jedoch erst stattfinden, wenn mehr Unternehmen auf Basis der neuen Informationen – insbesondere einer größeren und detaillierteren Datenbasis – auch neue Geschäftsmodelle entwickeln können. Wenn sich dies im Rahmen von enera erfolgreich umsetzen lässt, wird die Energiewende für den Industriekunden, den Gewerbekunden und den Privatkunden zum ersten Mal deutlich positiv spürbar.

Digitalisierung als Inkubator der Energiewende

Die Erfahrungen anderer Branchen zeigen, dass die Digitalisierung – und genau das geschieht hier im Kern – riesige Potenziale bietet. Sie wird die Grundlage für eine neue unternehmerische Perspektive der Energiewende. Nach enera wird sich der Blick auf die Diskussionen rund um Smart Meter oder Energiedatenmanagement verändern und die Chancen sowie die gesammelten Erfahrungen – auch hinsichtlich der Datensicherheit – werden zusammen mit dem spürbaren Nutzen die Akzeptanz für die Energiewende deutlich erhöhen.

Das ist der nächste große Schritt der Energiewende.