enera-Projektskizze beim

Bundeswirtschaftsministerium eingereicht

Ein großer Meilenstein ist geschafft: Die enera-Projektskizze, an der mehr als 75 Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik rund 600 Tage gemeinsam gearbeitet haben, wurde jetzt beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) eingereicht.

Mehr als 700 Seiten haben wir in 60 Workshops, hunderten Einzelgesprächen und zwei großen Gesamtworkshops mit Inhalten gefüllt. Daraus ist schließlich die 40 Seiten umfassende Projektskizze entstanden.

Die Skizze zeigt entlang der drei Haupt-Transformationsschwerpunkte Netz, Markt und Daten den Weg auf, den die Energieversorgung nehmen muss, um den nächsten großen Schritt der Energiewende zu meistern. Energiewende und Digitalisierung sind die prägenden Begriffe für ein zukunftsfähiges Energiesystem, das wir im Rahmen von SINTEG zum ersten Mal in großem Umfang demonstrieren wollen.

Das Ergebnis von SINTEG wird die Entwicklung der Energieversorgung in Deutschland maßgeblich mitbestimmen und den Fortschritt der Energiewende beeinflussen. Letztendlich muss sich die gesamte Branche weiterentwickeln, denn Digitalisierung bedeutet u. a. mehr Kommunikation, mehr Transparenz und mehr Interaktion. Dies wird sich insbesondere auf die Energiekunden auswirken – sie werden sich von reinen Verbrauchern zu aktiv am Energiesystem teilnehmenden Akteuren entwickeln. Nicht zuletzt deshalb geht es bei enera auch um das „Vernetzen“.

Dass die Veränderungen bereits bei uns angekommen sind, wird der Blog von Matthias Brückmann (Vorstandsvorsitzender EWE AG) in der kommenden Woche zeigen. Er setzt sich darin mit der Digitalisierung der Energieversorgung auseinander. Am kommenden Montag spricht er zu diesem Thema außerdem die Keynote der Handelsblattkonferenz „Digitalisierung der Energiewirtschaft“.

In einer Blog-Serie werden wir Ihnen das Projekt enera in den kommenden Wochen konkret erläutern und Ihnen einen Einblick geben, was genau im Rahmen dieses Projekts umgesetzt werden soll.