enera startet mit Wirtschaftspartnern

in heiße Phase

Nachdem das Bundeswirtschaftsministerium Anfang Februar das Förderprogramm Schaufenster intelligente Energie (SINTEG) gestartet hat, beschleunigt nun auch enera die Anstrengungen für die Bewerbungsphase.

Bis zum 31. Mai 2015 muss die Projektskizze für das größte bisherige Energiewende-Förderprogramm stehen. Vor wenigen Tagen haben wir mit unseren Partnern aus der Wirtschaft den Startschuss zur Erstellung der Projektskizze gegeben.

Über 100 Vertreter von 40 Unternehmen waren im EWE Forum Alte Fleiwa in Oldenburg zu Gast. Zentrales Ziel der Veranstaltung war die gemeinsame inhaltliche Ausrichtung von enera zu konkretisieren und den Weg bis zur Abgabe der Projektskizze bis Ende Mai festzulegen. Darüber hinaus war der Termin aber auch für die Vernetzung der Partner von zentraler Bedeutung.

Inhaltlich können wir auf der bisher geleisteten Arbeit aufbauen. Bereits im Laufe des letzten Jahres haben wir mit über 150 potenziellen Partnern gesprochen und rund 60 Expertenworkshops durchgeführt. Dabei haben wir detailliert die Herausforderungen eines zukunftsfähigen Energiesystems und umfangreiche Lösungsansätze dafür gesammelt und bewertet. Diese werden in den nächsten Wochen gemeinsam zu konkreten Anwendungsszenarien ausgearbeitet und fließen in die Projektskizze ein. Eindeutig ist der Bedarf einer intensiven themen- und unternehmensübergreifenden Vernetzung. Das Zusammenwachsen von Smart Grids, Smart Markets und intelligenter IKT-Infrastruktur war daher im EWE Forum das dominierende Gesprächsthema.

In den nächsten Wochen wird der Kreis der Wirtschaftspartner durch ein schlagkräftiges Partnernetzwerk aus der Wissenschaft verstärkt. In den letzten Wochen haben wir auch hier sehr gute Gespräche geführt und erfreuliche Fortschritte erzielen können. Eines stellen wir dabei immer wieder fest: Der nächste große Schritt in Sachen Energiewende erfordert von uns Allen enorme Anstrengungen sowie Mut auch den jeweiligen eigenen Standpunkt zu überprüfen.

Nun liegen spannende vier Monate vor uns, die wir gemeinsam mit unseren Partnern aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft gestalten werden. Wir freuen uns darauf!