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„Ein Überblick, wann, wo und wieviel im Haus verbraucht wird, wäre schon spannend.“
Djure und Marlena Meinen
Social Media Experte

Frank Glanert
Projektingenieur

Djure und Marlena Meinen wünschen sich mehr Transparenz im Haus

Frank Glanert - Projektingenieur

Nach dem Start des enera Projekts am Anfang des Jahres, kommen wir mit immer mehr Menschen ins Gespräch. Nach Berichten aus Jever und Marx sind wir in Varel gelandet.

Djure Meinen ist viel unterwegs. Zwischen dem Vareler Ortsteil Büppel, einem Co-Working Space in Hamburg und der Agentur in Krefeld für die der Social-Media-Experte arbeitet. Jetzt aber sitzen wir in seinem Wohnzimmer des Anbaus, gemeinsam mit seiner Frau Marlena, Lehrerin an der Oberschule und Bauingenieurin.

Dieser kubische Anbau in Holzrahmenbauweise ist das eigentliche Haupthaus. Es erstreckt sich über zwei Geschosse und ist mit 120 Quadratmetern deutlich größer als das historische Bauernhaus in dem die vierköpfige Familie die ersten Jahre auf 70 Quadratmetern wohnte. Und es ist als KfW 40-Bau auch deutlich energieeffizienter. Das ist den beiden auch wichtig. „Das ist jetzt nicht „hardcore“-ökologisch, aber wir wollten schon nachhaltig bauen“, sagt Marlena. „Das merkt man an den ausgewählten Baustoffen, aber auch an der Warmwasserbereitung mit Solarthermie und vielem anderen mehr.“

Marlena: „Manche Dinge mache ich nicht mehr. Zum Beispiel lade ich keine Fitnessdaten hoch.“

Aufgrund des Baustandards gehört eine kontrollierte Be- und Entlüftung dazu und die Jalousien fahren bei zu großer Sonneneinstrahlung automatisch zu, bei zu starkem Wind öffnen sie automatisch. Das sei nicht im eigentlichen Sinne „smart“, sondern vielmehr Gebäudeautomation und vielleicht im ersten Moment gewöhnungsbedürftig. „Aber man gewöhnt sich schnell daran“, sind sich beide einig und würden es heute nicht mehr anders haben wollen. Eine Steuerung über das Smartphone, oder eine Anwendung mit der man Strom dann beziehen könnte, wenn er im Überschuss vorhanden ist, fänden die beiden spannend. Ebenso wie einen Überblick, wann wieviel und wo im Haus verbraucht wird. Schon jetzt wird vieles über das smarte Telefon geregelt: die Musikanlage zum Beispiel.

„Ich möchte behaupten“, so Djure, „dass ich vor Ort die meisten Apps zum täglichen Leben brauche.“ Dabei lacht er, spielt er doch auf seine Tätigkeit als Berater und Blogger an, der eigentlich immer und zu jeder Zeit alles Neue ausprobiert. Beim Thema Daten und Datenschutz machen sich die beiden eher weniger Sorgen. Marlena: „Manche Dinge mache ich nicht mehr. Zum Beispiel lade ich keine Fitnessdaten hoch. Da habe ich ein komisches Gefühl. Und während ich nicht darauf achte, was ich in die Suchmaschine im Internet eingebe, überlege ich mir genau, was ich wo poste.“

Djure: „Ich genieße es, dass es Unternehmen gibt, die mit meinen Daten geile Sachen machen.“

Und Djure als Netzexperte sieht zwei Pole: „Einerseits genieße ich es total, dass es Unternehmen gibt, die mit meinen Daten geile Sachen machen, die mir das Leben erleichtern. Andererseits weiß ich, dass ich als weißer, männlicher Mitteleuropäer auch privilegiert bin: normalerweise muss ich nicht damit rechnen, dass ich wegen der über mich gesammelten Daten unter Druck gesetzt werde. Das ist ja nicht überall auf der Welt so.“