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#enerapeople
„Warum heizen wir nicht mit Strom die Heizungen in hunderten Haushalten auf?!“
Immo Weidner
Konstrukteur

Frank Glanert
Projektingenieur enera

Immo Weidner: „So könnte überschüssige Energie sinnvoll genutzt werden“

Frank Glanert - Projektingenieur enera

Nach dem Start des enera Projekts – Anfang des Jahres – kommen wir mit immer mehr Menschen ins Gespräch. Wir haben bereits aus Jever berichtet und die Druckerei Kasper vorgestellt. Diesmal kommt der Bericht aus dem Landkreis Wittmund. Aus Marx bei Friedeburg um genau zu sein.

„Ganz ehrlich“, beginnt Immo Weidner unser Gespräch, „ich weiß, dass wir für Strom bezahlen, der gar nicht produziert wird. Wenn das Netz z. B. keinen Windstrom mehr aufnehmen kann, werden alle Anlagen bis auf eine aus dem Wind gedreht und dann anhand dieser Referenz für alle Mühlen im Park die Vergütung bezahlt. Als hätten die sich auch gedreht. Warum nehmen wir den Strom nicht und heizen damit das Wasser in den Heizungen hunderter Haushalte auf?“

Wir bezahlen für Strom, der gar nicht produziert wird

Immo Weidner ist kein Energiewirtschaftsexperte, aber ein heller Kopf. Vor einigen Jahren hat sich der Konstrukteur mit der Firma ibw+ selbstständig gemacht. Sein Büro hat er in den Räumen von M&D Flugzeugbau in Marx bei Friedeburg im Landkreis Wittmund. M&D gehört zu seinen Auftraggebern, aber auch viele andere, die seinen scharfen Blick auf Probleme und Aufgabenstellungen schätzen. Zusammen mit seinen Kollegen hat er z. B. gerade eine innovative Drohne entwickelt.

Es geht nicht nur um Transparenz, sondern auch um Zuordnung

Immo ist überzeugt von der Digitalisierung, schließlich wären manche Prozesse aus seiner Sicht anders gar nicht möglich. Auch der Datenaustausch hat sich massiv vereinfacht. Trends wie 3D-Druck spielen auch für ihn und seine Arbeit eine wichtige Rolle. Das Thema Digitalisierung in der Energiewirtschaft findet er mörderspannend: „Für mich geht es bei dem Ganzen neben Transparenz auch um die Zuordnung. Wo wird die Energie verbraucht, wieviel und wann? Wir haben hier in der Produktion Induktionsherde und einen hohen Bedarf an Warmwasser und da suche ich schon nach Optimierungspotenzial.“

Auch im Privaten hätten er gerne einen intelligenten Zähler. Er wohnt er zur Miete und müsste sich daher ggf. mit seinem Vermieter abstimmen. „Aber der ist nett,“ meint Immo und lächelt verschmitzt. Man merkt, dass er wirklich Lust auf Neues, ausprobieren und entdecken hat.