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#projektenera
Der nächste große Schritt der Energiewende.

Eine Initiative der EWE AG:

energie-vernetzen.de

Wie geht Energiezukunft mit enera?

Die Energiewende in Deutschland steht an einem entscheidenden Punkt. Die tiefgreifenden Veränderungsprozesse der letzten Jahre im energiewirtschaftlichen Gesamtsystem adressieren viele grundlegende Herausforderungen, die es in einem nächsten großen Schritt zu lösen gilt. Der Ausbau der erneuerbaren Energien steigt Jahr um Jahr an und bildet eine zunehmend an Bedeutung gewinnende Säule in der Energieversorgung. Der Ausstieg aus der Kernenergie und der sukzessive Rückgang konventioneller Erzeugung auf Basis fossiler Energieträger wirken ebenfalls auf das Energiesystem. 

enera demonstriert, wie die Infrastruktur des Energiesystems so innoviert werden kann, dass sie trotz der neuen Anforderungen und der Vielfalt von gleichzeitig eingesetzten Technologien eine hohe Resilienz aufweist. Darüber hinaus demonstriert enera, wie durch Märkte und Digitalisierung Netzausbaukosten deutlich reduziert werden und Chancen für innovative Geschäftsmodelle entstehen. Daraus ergeben sich neue Wege und Handlungsmöglichkeiten für die politische Steuerung des Fortschritts der Energiewende in Deutschland. Deutschland wird dadurch zu dem internationalen Leitmarkt der Energietransformation und die deutsche Wirtschaft hat gute Chancen, zum Technologieführer zu werden und die internationalen Leitanbieter zu stellen.

Mission Statement
Förderprogramm
Modellregion
Lösungsansatz
Partner
#projektenera
Der nächste große Schritt der Energiewende

In unserer nordwestdeutschen Modellregion wollen wir unser Energiesystem auf eine neue Entwicklungsstufe heben.

enera arbeitet an der Realisierung des nächsten großen Schrittes der Energiewende in einem vielfältigen Partnernetzwerk aus neuen und „klassischen” Akteuren der Energiewirtschaft. Durch technologische Weiterentwicklung, Vernetzung auf Basis neuer Marktmechanismen und einer vollständigen Digitalisierung wollen wir in unserer Modellregion ein stabiles und volkswirtschaftlich optimiertes Energiesystem schaffen. Hier können sich neue Geschäftsmodelle und Innovationen zügig entwickeln. So entsteht aus dem technischen und digitalen Zusammenwirken von Netz, Markt und Daten ein Inkubator für die Energiewende.

Zwei Aspekte stehen im Fokus des Projektes: Das Aufbrechen etablierter Strukturen, Grundüberzeugungen und Herangehensweisen auf der einen Seite sowie die Stabilität und Sicherstellung der Energieversorgung auf der anderen Seite.

Die Aktivitäten von enera richten sich an drei Hauptherausforderungen aus:

1. Wandel vom statischen zum dynamischen System: Märkte und Geschäfts­modelle zielen auf bis dato unbekannte Entwicklungen.

2. Wandel vom zentralen zum dezentralen System: Sowohl Energielieferung als auch Systemsicherheit werden zunehmend aus dem Verteilnetz bereitgestellt.

3. Die volkswirtschaftliche Kosten-Nutzen-Relation: Die Systemtransformation ist durch Markt­mechanismen und Regulierung zu optimieren.

#projektenera
Ein Schaufenster für die Energiezukunft

Im Jahr 2050 soll der Stromverbrauch Deutschlands zu 80 Prozent aus erneuerbaren Energieträgern gedeckt werden. Um dieses ehrgeizige Ziel zu erreichen, sind in vielen Bereichen neue Lösungen zu entwickeln.

Vor allem geht es darum, die Klimaerwärmung unterhalb der Zwei-Grad-Celsius-Grenze zu halten und nachhaltig CO2-Emissionen zu reduzieren. Der hierfür notwendige weitere Ausbau der erneuerbaren Energien benötigt ein intelligentes Zusammenspiel aller Akteure innerhalb des Energiesystems. Smart Grids und Smart Markets, also intelligente Netze und ein darauf abgestimmter Energiemarkt, spielen hier entscheidende Rollen.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat ein Förderprogramm mit dem Titel „Schaufenster Intelligente Energie – Digitale Agenda für die Energiewende“ aufgelegt. Im Rahmen dieses Förderprogramms soll durch einen mehrjährigen Praxistest gezeigt werden, wie zukunftsfähige Energiesysteme großflächig eingesetzt werden können. Geplant ist, ausgewählte Marktteilnehmer aller Wertschöpfungsstufen einzubeziehen, um aufzuzeigen wie diese zukunftsfähigen Energiesysteme technisch realisiert werden können und welchen wirtschaftlichen Mehrwert sie bieten.

Dazu hat das BMWi fünf Modellregionen ausgewählt. In diesen Regionen werden Smart Grids, Smart Markets und unterstützende Technologien zur Stromversorgung der Bevölkerung und der Industrie eingesetzt. Dies fördert die Weiterentwicklung unserer Energieversorgung in allen Bereichen – von der Erzeugung, Übertragung und Verteilung der Energie bis hin zur Vermarktung an die Verbraucher.

Das Schaufenster Intelligente Energie als großer Praxistest ist notwendig, weil die Komplexität eines zukünftigen intelligenten Energiesystems zu groß ist, um es allein theoretisch zu beschreiben. Enera hat sich erfolgreich um die Teilnahme am Förderprogramm beworben, um den nächsten großen Schritt der Energiewende mitzugestalten und wird seit Beginn des Jahres 2017 gefördert.

#projektenera
Wo die Zukunft der Energieversorgung heute schon tägliche Praxis ist

Die enera Modellregion im Nordwesten Deutschlands ist geprägt von dezentraler Erzeugung großer Mengen Windenergie aus On- und Offshore-Windparks.

Konkret fließt bereits jetzt ein Anteil von ca. 235 Prozent erneuerbarer Energien durch die Stromnetze in der Modellregion. Diese Werte übertreffen bereits jetzt die Ziele der Bundesregierung für das Jahr 2050 um mehr als das Doppelte. Damit ist der Nordwesten ein regeneratives Großkraftwerk!

Jeden Tag sind hier die zwei großen Herausforderungen der Energiewende zu bewältigen: auf der einen Seite Erzeugungsschwerpunkte mit schwankender Stromerzeugung, andererseits regional unterschiedliche Verbrauchsschwerpunkte. Lösungen für die Anforderungen der Energiewende zu finden, ist hier seit Jahren tägliche Praxis.

Strom aus erneuerbaren Energien wird aus unserer Region schon heute in größeren Mengen exportiert. Der Gesamtverbrauch der geplanten Modellregion wird bilanziell bereits vollständig aus vor Ort erzeugter erneuerbarer Energie gedeckt. Die Region ist deshalb optimal für das Vorhaben „Schaufenster Wind“ geeignet.

Die gesamte enera Modellregion steht hinter dem Projekt. Viele Bürger vor Ort gestalten schon heute, durch die Installation von Photovoltaikanlagen und Biogasanlagen sowie durch die Beteiligung an Windparks, die Energiewende aktiv mit. Darüber hinaus sind die politischen und wirtschaftlichen Akteure bereits seit der Antragsphase Partner von enera. Sie unterstützen das Projekt sowohl in der Region als auch darüber hinaus. Im Fokus steht der Gedanke, das bereits heute bestehende regenerative „Großkraftwerk“ für den nächsten großen Schritt der Energiewende als Demonstrator zu nutzen.

#projektenera
Netz, Markt und Daten - Inkubator für die Energiewende

Der zentrale Gedanke von enera ist, auf Basis der drei intensiv vernetzten Kernbereiche Netz, Markt und Daten den nächsten großen Schritt der Energiewende zu machen. Die Modellregion bildet damit einen Inkubator, indem das Zukunftsprojekt wachsen und gedeihen kann.

Netz

Im Netzkontext wird gezeigt, welche Voraussetzungen auf energiesystemtechnischer Ebene nötig sind, um das Energienetz auch in Zukunft zuverlässig und effizient zu betreiben. Dabei spielt die Flexibilisierung von dezentralen Erzeugungsanlagen, Verbrauchern und Speichern eine ebenso entscheidende Rolle wie der Einsatz neuer, intelligenter Netzbetriebsmittel zur Schaffung weiterer Optionen bei der Netzführung. Der intensive Einsatz von intelligenten Messsystemen schafft darüber hinaus – insbesondere im Zusammenspiel mit dem Kernbereich Daten – neue Handlungsmöglichkeiten für das Rollenkonzept eines Smart Grid Operators.

Markt

Die erhöhte Transparenz und Nutzbarkeit von Flexibilitäten im Netz führt zu neuen Möglichkeiten im Markt. Im Fokus steht dabei die verteilnetzdienliche Erweiterung des Intraday-Marktes um regionalisierte Produkte. Somit verfolgt enera unter anderem das Ziel, eine Netzführung unter Nutzung marktlich kontrahierter Flexibilitäten (gelbe Ampelphase) zu demonstrieren, in der Eingriffe zum Erhalt der Stabilität der Verteilnetze auf ein Minimum reduziert sind. Das Marktdesign wird damit an dezentrale, flexibilisierte Erzeugungs- und Verbrauchsanlagen sowie Kurz- und Langzeitspeicher angepasst.

Daten

Um diese neuen auf Daten basierenden Optionen und Prozesse zu ermöglichen, ist zuerst eine zuverlässige und sichere standardbasierte IKT-Konnektivität aller Anlagen notwendig, um in ein Gesamtsystem integriert zu werden. Um die Datenflüsse zu organisieren und die Anbindung von Analyseanwendungen und Services zu ermöglichen, wird die enera Smart Data und Service Plattform aufgebaut. Damit einher gehen eine optimierte Moderation des Gesamtsystems und vielfache Möglichkeiten zur Realisierung neuer Geschäftsmodelle auf Basis der Digitalisierung („Energiewende-AppStore“).

Über diese drei Kernkategorien hinaus befasst sich enera mit der Verstetigung und Übertragbarkeit der Ergebnisse. Zunächst werden die Bürger in der Modellregion das Projekt aktiv mitgestalten und ihre Anforderungen mit einfließen lassen. Die gemachten Erfahrungen werden in zielgruppenspezifische Qualifizierungskonzepte integriert. Darüber hinaus erarbeiten die Partner Konzepte für Informationssicherheit, um diese als Standards weiter zu entwickeln. Nicht zuletzt werden die Ergebnisse des Projekts für zukünftige deutschlandweite Szenarien genutzt, um Vorschläge zum gesetzlichen und regulatorischen Rahmenwerk zu erarbeiten.

#projektenera
Kompetenzen bündeln, um Energie intelligent zu vernetzen
Bereich:
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Ansprechpartner:
Kontakt aufnehmen
3M Deutschland GmbH
Avacon AG
BTC
devolo
DLR
Enercon GmbH
energy & meteo systems
EWE
EWE NETZ
Forschungsgemeinschaft Elektrische Analagen u. Stromwirtschaft e.V. (FGH)
Hochschule Fresenius - Institut für Energiewirtschaft (INEWI)
IABG mbH
Jacobs University Bremen gGmbH
Landkreis Aurich
Likron GmbH
OFFIS e.V.
PHOENIX CONTACT Energy Automation GmbH
Power Plus Communications
Bosch Software Innovations GmbH
RWTH Aachen/IAEW
SAP
SCHULZ Systemtechnik GmbH
Siemens AG
Software AG
Stadtwerke Lingen GmbH
TenneT TSO GmbH
Theben AG
the peak lab. GmbH & Co. KG
TU Clausthal
Universität Duisburg-Essen
MicrobEnergy GmbH
Younicos

enera ist ein sogenanntes Verbundprojekt.

Das bedeutet, dass sich mehrere Akteure, wie Wirtschaftsunternehmen und wissenschaftliche Institute zu einem Konsortium zusammenschließen und sich gemeinsam um Fördermittel bewerben. Das enera Konsortium besteht derzeit aus 33 Konsortialpartnern.